Stromkonzerne haben wieder einmal die Preise erhöht, allerdings auf eine recht einseitige Weise: Haushalte sollen mehr bezahlen, die Industrie soll Nachlässe bekommen. Bis April haben Elektrizitätskonzerne die Strompreise für einen durchschnittlichen Haushalt im Vergleich zum Vorjahr um satte sieben Prozent erhöht. In den vergangenen neun Jahren ist der Strompreis um stolze fünfundfünfzig Prozent gestiegen. Industriebetriebe zahlen hingegen derzeit bei Neuverträgen etwa sechsundzwanzig Prozent weniger für den Strom als noch im letzten Oktober. Das Bundeskartellamt wird nun dem Verdacht nachgehen, dass die großen Stromkonzerne durch absichtliche Manipulation der Strommengen die Strompreise zulasten der Verbraucher nachteilig beeinflusst haben. Dass sich diese Preispolitik natürlich auch auf alle anderen alltäglichen Bereich auswirkt, steht zweifelsohne fest. Letzen Endes dürften die Verbraucherpreise überall sinken, worauf die Kunden auch angewiesen sind. Denn höhere Stromkosten machen davon abhängig, die täglichen Einkäufe zu reduzieren oder zu günstigeren Konditionen zu bekommen. Das macht sich natürlich insbesondere im Einzelhandel in der täglichen Umsatzabrechnung der Kassensysteme bemerkbar. In großen Handelsbetrieben wie Warenhäusern und Supermarktketten werden Umsatzrückgänge möglicherweise noch irgendwie aufzufangen sein, weil manche Abteilung hier den Umsatz quasi rettet und stabilisiert. Das lässt sich in der Kassensoftware der Unternehmen nachvollziehen, weil hier nicht nur die täglichen Umsätze abgerechnet, sondern auch für statistische Auswertungen gesammelt werden. Dass ein modernes zu noch viel mehr in der Lage ist, dürfte so mancher inzwischen wissen. Aber die Leistungsfähigkeit eines Kassensystems ist immer noch und immer wieder interessant. Die Hauptaufgabe aller Kassen, Netzwerkkassen und Kassensysteme ist seit jeher das aufsummieren, registrieren und kassieren aller getätigten Verkäufe von Waren und Dienstleistungen. Mit moderner und leistungsfähiger Kassensoftware kann ein aber noch so viel mehr. Statistische Erfassungen und Auswertungen von Umsätzen und Warenbewegungen sind da nur ein Teil. Die Arbeitszeiterfassung aller Mitarbeiter eines Betriebes aber ebenso über Kassensysteme und Netzwerkkassen erfolgen, wie die Urlaubs- und die Dienstplanung. Außerdem kann, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel und in der Gastronomie, vom aus eine online-Verbindung zu Produzenten und Lieferanten von regionalen Produkten und Spezialitäten gehalten werden, damit über die Kassensoftware Bestellungen getätigt und kurzfristig übermittelt werden können. Auch von Seiten der Produzenten können dann an die Betriebe Angebote übersandt werden, die der Information und Entscheidung dienen sollen. Kurze Transportwege senken schließlich die Beschaffungskosten, was wiederum über niedrigere Preise an Gäste und Kunden weitergegeben werden kann. Kundenbindung ist hier das Zauberwort. Und auch das kann über ein modernes statistisch erfasst und dargestellt werden. Denn mit der Umsatzabrechnung werden auch die gezählten Verkaufsvorgänge aufsummiert, was die Kunden-/Gästezahl für den jeweiligen Tag bedeutet. Die statistische Erfassung von Kundenzahlen kann ebenfalls in leistungsstarker Kassensoftware moderner Kassensysteme und Netzwerkkassen erfasst werden. Es ist also durchaus eine Überlegung wert, ob auch kleine Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe mit einem modernen arbeiten sollten. Denn die Vereinfachung und Erleichterung vieler Arbeitsschritte auch in kleinen und Kleinstunternehmen sind so effektiv, dass eben auch hier enormes Potenzial für die Kostensenkung zu vermuten ist.

Tags:, , , , , ,

Verwandte Artikel

Kommentieren