Die Systemgastronomie gewinnt immer mehr an Boden, nicht zuletzt auch dank systematischer Verwaltung und Organisation mit Hilfe von modernen Kassensystem en und Back Office Software. In der Systemgastronomie muss einfach alles schnell gehen. So wird zum Beispiel bei einem Anbieter von köstlich belegten Sandwiches die Zeit gestoppt, in der ein Angestellter in der Lage ist, die Standardbelegungen herzustellen. Nicht unentscheidend ist da dann auch die Geschwindigkeit bei der Eingabe der Bestellung in das Kassensystem. Vorprogrammierte Standards und für Extrawünsche noch zusätzliche Tastenbelegungen der Kassensysteme, alles logisch farblich getrennt, machen es dem Servicepersonal leicht, die Bestellung schnell in das Bedienfeld einzugeben. Muss etwas in der Küche separat nach Kundenwunsch hergestellt werden, geht es automatisch auf ein Display. Bei einer großen Hamburger Kette wird das Feld dunkelrot, wenn der Gast schon zu lange wartet. So wirkt das auch ein bisschen als treibende Kraft und ständiger Mahner, damit der Gast nicht vergessen wird. In der Systemgastronomie ist es Brauch, dass mehrere Kassensysteme nebeneinander auf dem Bedientresen stehen. Je nach Kundenandrang werden immer mehr Terminals geöffnet, vor denen sich dann die Schlange Hungriger aufbaut. Der enorme Durchgang an Waren, ob Brötchen, Belag, Pommes, Getränke, Fleisch und so weiter, all diese Mengen müssen für einen Systemgastronomen gut durchorganisiert sein. Da oft Systemgastronomie auch mit Franchise-Systemen in Verbindung stehen, die große Ansprüche an die zu erfüllenden Standards in Sachen Frische, einheitlicher Zubereitung, Verwendung der vom Franchisegeber angebotenen Grundzutaten und so weiter, stellen, wäre es fatal, wenn mitten am Tag zum Beispiel der Salat ausgeht. Da kann man nicht eben in den Supermarkt nebenan flitzen, sondern muss auf die Lieferung am nächsten Tag warten. Kassensysteme und die angeschlossenen Back Office Programme ermitteln hier die Daten, die dafür nötig, sind, die Bestellungen für die nächsten Tage zu machen. Alle Artikel werden immer so frisch wie möglich geliefert, in der Regel sogar täglich. Ausverkäufe sind bei so guter Organisation mit Hilfe vom recht selten. Das Lager ist auch nur so groß, dass der notwendige Bestand hereinpasst. So kann die wertvolle, teure Fläche so weit wie möglich für die Gäste bereit gestellt werden. Denn in letzter Konsequenz bringen nur die Sitzplätze und die schnelle Rotation der Gäste den benötigten Umsatz. Die Kassensysteme liefern ebenfalls Daten für Statistiken über Tages-, Wochen- oder Monatsumsätze. So kann man auf lange Sicht ziemlich genau darauf schließen, an welchen Tagen zu welchen Zeiten am meisten Kundenandrang zu erwarten ist. So kann der Unternehmer seinen Personaleinsatz gezielt voraus planen, was ihm wiederum Kosten erspart. Systemgastronomie in diesem großen Umfang wäre ohne den Einsatz der modernen Kassensysteme gar nicht durch zu führen. Die Entwicklung zur Systemgastronomie und ihre Verbreitung in die verschiedensten Bereiche, wie ganz klassisch Hamburger, Sandwiches oder auch Fisch oder Mexican Food ist nicht zuletzt durch Kassensysteme voran getrieben worden.

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